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Inselhopping Thailand, Fähre Koh Samui - Koh Phangan

Inselhopping Thailand – Boots- und Fährverbindungen

Geschrieben am 17. 11. 2014 von Gudrun Brandenburg

Inselhopping in Thailand ist in allen Insel-Regionen des Landes problemlos möglich. Zwischen den Inseln im Südwesten von Thailand verkehren seit nunmehr Jahren die Fähren der Reederei Tigerline Travel. Die so genannte Andaman Route startet im Norden in Phuket, führt dann weiter über Koh Phi Phi, Koh Lanta, Koh Ngai, Koh Kradan, Koh Mook, Trang und Koh Lipe bis nach Langkawi in Malaysia. In der Hauptsaison legen die Fähren täglich um 8 Uhr früh in Phuket ab. Die Fahrzeit bis nach Langkawi beträgt zehn Stunden. Hotelstransfer und Pickup-Service vom Flughafen können gegen Aufpreis dazu gebucht werden.

Von Phuket bis Langkawi

Auf der Andaman Route steuern die Fähren auch kleinere und weniger touristisch überlaufene Inseln wie Koh Ngai, Koh Kradan, Koh Mook und Koh Lipe an. Ausgedehntes Inselhopping ist somit auch auf eigene Faust möglich. Die Tigerline-Fähren verfügen über ein offenes Oberdeck sowie über ein vollklimatisiertes Unterdeck mit manchmal leider eisigen Temperaturen (Jacke nicht vergessen).  Die Andaman Route eignet sich bestens für Taucherinnen und Taucher, Schnorchlerinnen und Schnorchler. Rund um die Inseln Koh Lanta und Koh Phi Phi, Koh Ngai und Koh Mook befinden sich einige der besten Dive- und Schnorchelspots in Thailand.

Neben den Tigerline-Fähren verkehren zwischen den einzelnen Inseln und Küstenabschnitten auch Speedboote und Slow-Boote anderer Reedereien. Plätze können auf den Inseln in  den meisten Hotels und – sofern vorhanden – in allen Reisebüros gebucht werden.

Fährverbindungen mehrfach täglich

Auch im Südosten am Golf von Thailand sind die Voraussetzungen für Inselhopping optimal. Zwischen dem Insel-Trio Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao bestehen mehrfach täglich Fährverbindungen mit den Reedereien Seatran Discovery und Lomprayah. Am Festland legen die Boote in Don Sak und Chumporn an, ein Bus-Transfer u. a. nach Hua Hin oder Bangkok kann gegen Aufpreis gleich mit gebucht werden. Beide Unternehmen bieten von Koh Samui, Koh Tao oder Koh Phangan  auch eintägige Schnorcheltouren in den nahe gelegenen Ang Thong Marinepark an.

Inselhopping rund um Koh Chang

Im Osten von Thailand verkehren – abgesehen von einigen lokalen Fähren – hauptsächlich kleinere Speedboote mit Plätzen für 25 bis 40 Passagiere (je nachdem, wie viel Gepäck und Fracht zusätzlich transportiert werden müssen). Die größten und bekanntesten Reedereien auf Koh Chang und den umliegenden Inseln sind Bang Bao Boat und Kai Bae Hut Speedboat. Das Bang Bao Boat verkehrt in der Hauptsaison bis zu dreimal täglich zwischen Koh Chang, Koh Kood, Koh Wai, Koh Kham, Koh Mak und Koh Rayang. Inselhopping ist also auch im Osten von Thailand problemlos möglich. Zu beachten ist allerdings, dass die Boote manchmal überbucht und überfüllt sind und die Fahrt mangels Platzfreiheit daher sehr unbequem werden kann.

Thai Curry

Thai Curry – Scharf, würzig, vielfältig

Geschrieben am 13. 10. 2014 von Gudrun Brandenburg

Thai Curry ist nicht gleich Thai Curry. Die Speisekarten der meisten thailändischen Restaurants bieten eine große Auswahl an Curry-Gerichten. Darunter finden sich Currys mit oder ohne Kokosmilch, Speisen mit roter, grüner oder gelber Currypaste, Massaman-  und Panaeng-Currys.

Hauptbestandteil Currypaste

So unterschiedlich der Geschmack der verschiedenen Curry-Gerichte auch sein mag, eines haben sie gemeinsam: Die Basis bildet eine Currypaste, von der es mehrere Varianten gibt. Obgleich die Mixtur als Currypaste bezeichnet wird, besteht sie nicht aus Curry bzw. Currypulver, sondern setzt sich aus Chilischoten und diversen Gewürzen zusammen.

Grünes Thai Curry am schärfsten

Die schärfste thailändische Currypaste ist die grüne, gefolgt von der roten, der gelben und schließlich der Panaeng-Currypaste, der mildesten Variante. Der Schärfegrad der Pasten ergibt sich zum einen aus dem Chili-Anteil, zum anderen aber auch aus der Menge des beigefügten Knoblauchs und der Schalotten. Die Massaman-Currypaste stammt ursprünglich aus Südthailand, ist ebenfalls sehr scharf und enthält zahlreiche Gewürze.

Gängige Zutaten für Currypasten sind neben Chili, Knoblauch und Schalotten Koriander, Kreuzkümmel, Galgant, Zitronengras, Garnelenpaste und Limettenschale. Alle Zutaten werden mit einem Mörser gestoßen und miteinander vermengt.

Thai Curry mit Kokosmilch

Bei der Zubereitung der meisten thailändischen Currys wird die Currypaste mit Kokosmilch aufgekocht und gleicht nach Fertigstellung einer Suppe. Je nach Thai Curry werden der Mixtur aus Kokosmilch und Currypaste anschließend Fischsoße, Palmzucker, Kräuter, Gemüse, Hähnchen-, Rind-, Schweinefleisch, Tofu, Squid (Tintenfisch) oder Garnelen hinzugefügt. Currys mit Garnelen oder Squid sind im Restaurant meist einige Baht teurer als Currys mit Fleisch oder Tofu.

In Thai-Restaurants der mittleren Preisklasse kosten Currys durchschnittlich zwischen 80 und 180 Baht (1,95 bis 2,40 Euro). Das Essen in Strandrestaurants ist in der Regel teurer als in Straßenrestaurants. Am preiswertesten sind Currys und andere thailändischen Gerichte in Garküchen, auf Märkten und in den Food Courts vieler Kaufhäuser und Shopping Malls.

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Tauchen in Thailand – Beliebte Tauchgebiete und Preise

Geschrieben am 27. 08. 2014 von Gudrun Brandenburg

Thailand gilt bei Tauchern seit Jahrzehnten als eines der beliebtesten Reiseländer. Zahlreiche Tauchspots insbesondere im Südwesten und Südosten von Thailand locken in der Hauptsaison zwischen Dezember und April Taucher aus aller Welt. Die beliebtesten Dive Sites befinden sich rund um die Inseln Koh Phi Phi und Koh Lanta, Koh Tao und Khao Lak (Similan und Surin Islands).

Tauchen in Thailand – Sichtweiten mehr als 25 Meter

Bei gutem Wetter können die Sichtweiten mitunter 25 Meter und mehr betragen. Die Tauchplätze rund um Koh Tao können auch in unserem Sommer zwischen Juni und September betaucht werden. Wie für Koh Samui und Koh Phangan gelten aufgrund der geografischen Lage auch für Koh Tao andere klimatische Bedingungen als in den meisten anderen Urlaubsregionen Thailands.

In Thailand finden sich Tauchplätze für alle Ansprüche und Anforderungen. Es gibt Riffe für Anfänger in fünf bis acht Metern Tiefe ebenso wie Tauchplätze für Fortgeschrittene in 30 Metern Tiefe und mehr.

Walhaie und Mantas

Zu sehen gibt es in Thailand u. a. eine Vielzahl Riff- und Schwarmfische, Muränen, Schildkröten, Barracudas, Drücker, Snapper, Igelfische, Kugelfische, diverse Rochenarten, Leoparden- und Walhaie. Zu den beliebtesten Tauchplätzen rund um Koh Lanta und Koh Phi zählen Hin Daeng und Hin Muang. Die Wahrscheinlichkeit, hier Walhaie und/oder Mantas anzutreffen, ist groß.

In den meisten südlichen Urlaubsregionen in Thailand gibt es mittlerweile ein Überangebot an Tauchbasen, darunter auch viele deutschsprachige. Die Preise fürs Tauchen können von Region zu Region sehr unterschiedlich sein. Je weiter entfernt ein Tauchplatz vom Ausgangspunkt ist, desto höher ist der Preis. Meine günstigsten Tauchgänge kosteten 1000 Baht (22,50 Euro) auf Koh Tao, meine teuersten knapp 6000 Baht (143 Euro) für einen Ganztagestrip von Khao Lak auf die Similans.

Open Water – Attest benötigt

Der Großteil der Tauchbasen in Thailand bietet die gesamte Palette an Tauchkursen an. Der Padi Open Water Diver beispielsweise kostet durchschnittlich zwischen 13.500 (320 Euro) und 16.500 Baht (392 Euro). Für den Open Water wird in der Regel ein ärztliches Attest benötigt, das die Tauchtauglichkeit bescheinigt. Dies besorgt ihr euch am besten schon vor der Reise bei eurer Hausärztin oder eurem Hausarzt.

Copyright: Gudrun Brandenburg

Geschäfte mit Tieren – Monkey und Elephant Shows in Thailand

Geschrieben am 22. 07. 2014 von Gudrun Brandenburg

Geschäftemacherei mit Tieren ist in den meisten Urlaubsregionen in Thailand leider gang und gäbe. In den Snake Farms des Landes posieren Touristen vor den Kameras mit meterlangen Pythons um den Hals, bei den Monkey Shows heben Gibbons Papp-Gewichte und fahren Dreirad, bei den Elephant Shows spielen Elefanten Fußball und schießen Purzelbäume. Darüber hinaus gibt es Crocodile-Shows, Hahnenkämpfe oder Delfin-Shows.

Tierschutzvereine in Thailand fordern Touristen zwar ausdrücklich auf, derlei Shows nicht zu besuchen, doch kommen die meisten Urlauber dieser Aufforderung selten nach. So stehen beispielsweise auf Koh Samui oder in Khao Lak bei fast jedem organsierten Ausflug Besuche von Elefanten- oder Affen-Shows auf dem Programm. In der Hoffnung auf ein paar gelungene Schnappschüsse macht kaum ein Tourist vor der Manege halt.

Dem Schutz von Elefanten in Thailand steht allerdings die Armut vieler Mahouts (Elefantenbesitzer/ -trainer) gegenüber. Durchschnittlich 500 US Dollar im Monat kostet der Unterhalt eines Elefanten in Thailand, einschließlich Futter, Pflege und ärztlicher Versorgung. Da mit Inkrafttreten des neuen Waldschutzgesetzes in Thailand im Jahr 1989 die Elefanten nicht mehr zum Abholzen der Wälder eingesetzt werden durften, sind nicht nur die Mahouts, sondern auch die Elefanten arbeitslos geworden.

Inzwischen haben viele Mahouts im Tourismus-Geschäft eine neue Einnahmequelle gefunden und können ihre Tiere zum Teil auch selbst finanzieren. Sollten die Elefanten-Shows verboten werden, wäre auch diese Einnahmequelle futsch. Bleibt also die Frage, wer in Thailand die Elefanten dann ernährt (?).

Sadet Beach Koh Phangan

Haad Sadet auf Koh Phangan – Strand-Tipp für Backpacker

Geschrieben am 10. 06. 2014 von Gudrun Brandenburg

Auf der Suche nach abgelegenen und ruhigen Stränden auf Koh Phangan entdecke ich Haad Sadet im Westen der Insel. Die rund 400 Meter lange, geschwungene Bucht liegt in der Nähe des Than Sadet Wasserfalls, der am Sadet Beach als Fluss ins Meer mündet.

Haad Sadet ist ein Strand für Urlauber, die Ruhe suchen und mit wenig Infrastruktur auskommen. An dem etwas grobkörnigen Sandstrand mit Palmen befindet sich nur ein einziges Resort, das sich über die gesamte Bucht erstreckt. Manche der einfachen Mai Pen Rai Bungalows stehen nur einen Steinwurf vom Wasser entfernt. Andere befinden sich auf einer Anhöhe am nördlichen Ende des Strandes. Von oben bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Bucht und die Sonnenaufgänge.

Am Sadet Beach herrscht eine entspannte Atmosphäre. Die Gäste der Mai Pen Rai Bungalows – zumeist Backpacker – sonnen sich am Strand, baden oder sitzen mit einem Buch oder ihrem Tablet im Restaurant der Mai Pen Rai Bungalows.

Haad Sadet liegt rund 40 Autominuten von der Inselhauptstadt Thongsala entfernt. Nur in der Trockenzeit von November bis Ende April ist der Strand problemlos mit dem Auto zu erreichen. Denn die holperige Zufahrt, eine Sandpiste mit Löchern und tiefen Rillen, steht in der Regenzeit meist komplett unter Wasser und kann bestenfalls mit einem Jeep passiert werden.

Alternativ ist der Sadet Beach mit dem Longtailboot vom weiter nördlich gelegenen Thong Nai Pan Beach sowie vom Rin Beach im Südosten von Koh Phangan zu erreichen. Wer Ruhe, Abgeschiedenheit und ein bisschen Robinson-Feeling sucht, ist am Haad Sadet auf Koh Phangan richtig.

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Verhaltensregeln für Tempel-Besichtigungen

Geschrieben am 14. 05. 2014 von Gudrun Brandenburg

Touristen, die in Thailand Tempel besichtigen, sollten aus Respekt vor der einheimischen, buddhistischen Bevölkerung zumindest die gängigsten Verhaltensregeln beachten. Da es leider immer wieder vorkommt, dass Urlauber beim Besuch eines so genannten Wat – oftmals auch aus Unwissenheit – unpassend gekleidet sind oder sich daneben benehmen, nenne ich nachfolgend die wichtigsten Verhaltensregeln:

Beim Betreten eines Tempelgebäudes, z. B. dem Viharn (Versammlungshalle) eines Tempels, heißt es generell „Schuhe aus“. Wer nicht barfuß laufen möchte, sollte Socken oder Strümpfe bei sich haben. Die Schuhe werden in der Regel vor dem Eingang des Gebäudes, meist in einem dafür vorgesehenen Holzregal, abgestellt.

Beim Betreten eines Tempels sollten Oberarme und Beine bedeckt sein. Tops, ärmellose T-Shirts oder Hemden sind ein No-Go; ebenso Shorts und Hotpants. Da es aufgrund der Hitze in Thailand allerdings für Touristen in langen Hosen kaum auszuhalten ist, empfiehlt es sich, einen Sarong im Gepäck zu haben. Ein Sarong ist ein Tuch, das um den Körper gewickelt und verknotet wird und so zum Rock wird (auch bei Männern üblich).

Vor einigen Wats, wie beispielsweise dem Wat Phra Kaeo im Grand Palace in Bangkok, stehen Händler, die Sarongs verkaufen. Oftmals können Sarongs auch gegen eine kleine Spende (Donation) ausgeliehen werden. Bei geführten Tempel-Besichtigungen ist ein Sarong als Leihgabe meist im Preis enthalten. In manchen Gegenden und Tempeln in Thailand ist man hinsichtlich des Dresscodes nicht ganz so streng. Dennoch empfiehlt es sich, allein aus Respekt auch als Touristin oder Tourist passend gekleidet zu sein.

In einem thailändischen Wat sollte wie in einer Kirche möglichst leise gesprochen werden. Auch sollten Betende und Mönche weder gestört noch in irgendeiner Form belästigt werden.

Fotografieren ist in den meisten Tempeln in Thailand erlaubt. Sollte dies einmal nicht gestattet sein, weisen entsprechende Verbotsschilder darauf hin. Generell verboten ist das Besteigen von Buddha-Statuen. Touristen, die auf eine Buddha-Statue klettern, um beispielsweise für ein Foto zu posieren, riskieren eine Geldstrafe.